Kultur

Unser sozialistisches Leben (Markus Hahne, 2011)

 

Mehr als ein Wortspiel                                                                                                           “Die Unternehmer heißen Unternehmer, weil sie etwas unternehmen.                        Die Arbeiter heißen Arbeiter, weil sie arbeiten.                                                            Würden die Arbeiter etwas unternehmen, müssten die Unternehmer arbeiten.”     Floh de Cologne

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07-04-2012 Günter Grass: Was gesagt werden muss

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07-03-2012 - Antifaschistischer Widerstand als Lebensfrage                                          Vor 30 Jahren verstarb der Filmregisseur Konrad Wolf

Von Cornelis Hähnel

Mit seinen Filmen “Der geteilte Himmel”, “Ich war neunzehn” oder “Solo Sunny” erlangte Regisseur Konrad Wolf über die Grenzen der DDR hinaus internationale Berühmtheit. Am 7. März 1982 starb Wolf im Alter von nur 56 Jahren. (weiterlesen)

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07-03-2012 Vom Testballon zur herrschenden Partei

Neuauflage von Gossweilers “Kapital, Reichswehr und NSDAP” erschienen

Von Sebastian Carlens

Ein wichtiges Buch ist neu erschienen. Mit der Neuauflage von Kurt Gossweilers „Kapital, Reichswehr und NSDAP – Zur Frühgeschichte des deutschen Faschismus 1929 bis 1924“ ist eines der wesentlichen Quellenwerke zur marxistischen Faschismusanalyse, speziell zur Analyse seiner deutschen Spielart des NS-Faschismus, wieder verfügbar. Nötig ist dies aus zwei Gründen: Einerseits, um die Entwicklung des deutschen Faschismus, der weder aus luftleerem Raum noch aus den Hirnen einzelner Verbrecher oder Verrückter entsprang, begreifen zu können – jenseits Knopp’scher Geschichtsneudeutungen und Totalitarismus-theoretischer Verharmlosungen. Andererseits, um der überfälligen Debatte um Parallelen und Unterschiede zweier Krisenzeiten – der „großen Krise“ ab 1929/30 sowie der aktuellen Krise ab 2008 – das notwendige wissenschaftliche Fundament zu verleihen. Zu beiden Fragestellungen, einer historischen und einer politischen, kann Gossweilers Werk und die ihm zugrundeliegende Arbeitsmethode wichtige Zugänge leisten. (weiterlesen)

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Na, Lütten?  Buchpreis für eine Bremer Kommunistin

 

-Heinrich Buchholz: „Na, Lütten?“  – Briefe aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus 1933-1937“, herausgegeben von Lore Buchholz unter Mitwirkung von Helmut Donat,           192 Seiten, 116 Abbildungen, ist für 16,80 Euro im Buchhandel

hier bitte weiterlesen: Na Lütten Buchpreis für Bremer Kommunistin

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 15-02-2012 Torheit und Esprit

Vorabdruck. »Über das Unglück, geistreich zu sein oder 450 Anekdoten über Philosophen, Künstler, Päpste und Politiker«Von André Müller sen.


Umschlag der DDR-Ausgabe von André Müllers Anekdoten­sammlung mit einer Illustration von Werner Klemke (Berlin 1978)


Kaum ein deutscher Autor hat sich der literarischen Gattung Anekdote so verschrieben wie der in Köln lebende Dramatiker, Erzähler und Shakespeare-Forscher ­André Müller sen.. Bereits in den 1960er Jahren legte er zusammen mit Gerd Semmer eine Sammlung von Brecht-Anekdoten (»Geschichten vom Herrn B.«) vor, die in der BRD wie in der DDR zahlreiche Auflagen erlebte und inzwischen zum Klassiker geworden ist. Es folgten ein »Anekdotisches Spectaculum« (München 1970), eine Anekdotensammlung über Marx (»Halten Sie den Kopf hin«, Berlin/DDR 1977) sowie eine über den Dichter Peter Hacks (»Gott hält viel aus«, Berlin 2009).
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Die toten Augen von London

Der vor zweihundert Jahren geborene Charles Dickens trifft auch im Zeitalter des Neoliberalismus und der Globalisierung immer noch ins Schwarze.Von Kurt Darsow


Mehr Verhungerte bedeuten weniger Kosten – Oliver Twist in einem viktorianischen Arbeitshaus, Illustration von James Mahoney


Nie hat es einen Sozialkritiker gegeben, der seine Botschaft so effektiv zu verkaufen wußte. Die illustrierten Zeitschriften, in denen er seine Romane von den »Pickwick Papers« bis zum »Geheimnis des Edwin Drood« kapitelweise herausbrachte, wurden ihm aus den Händen gerissen. Und auch bei seinen unter die Haut gehenden öffentlichen Lesungen stand das Publikum Schlange. Pickwick-Hüte und Pickwick-Zigarren, Weller-Cordhosen und Dolly-Warden-Hauben waren die Folge dieser enormen Breitenwirkung, die bis in die Umgangssprache reichte. Regenschirme hießen nach der Hebamme Sairey Gamp aus dem Roman »Martin Chuzzlewit« im Vereinigten Königreich fortan »gamp«. Und was dort mit dem Wort »pecksniffian« (»heuchlerisch«) gemeint war, ist dem »David Copperfield« zu entnehmen. Noch heute trösten sich die mit einer Billion Pfund in der Kreide stehenden Briten mit dem Leibspruch des Pleitiers Francis Micawber, nach dem die Rettung unmittelbar bevorsteht: »Something will turn up.« Eine zaghafte Bitte des Waisenknaben Oliver Twist ist sogar weltweit zum Inbegriff des Anspruchsdenkens geworden: »Please Sir, I want some more.« (weiterlesen) aus Junge Welt vom 07.02.12

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Jack London: Die Eiserne Ferse

Eindringlicher als alle anderen Werke Londons offenbart dieser Roman den Klassenstandpunkt des Künstlers, seine engen Beziehungen zur Arbeiterklasse, wie auch seinen Widerwillen und seine Verachtung für die Bourgeoisie .

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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In Memoriam Franz Josef Degenhardt

* FJD ist gestorben

* FJD gestorben

* Abschied von FJD

* Den Unterschied machen

* Anwalt der Bedrängten

* Chronist der Kämpfe

* FJD ist tot

* FJD zum 80. Geburtstag

* Freunde feierten das Werk FJD

* Chronist und Aufklärer

 

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